FCDS
Feline Cognitive Dysfunction Syndrom

In der Obhut ihrer fürsorglichen Besitzer leben Katzen heute länger- Sie werden oft zu betagten Katzen-Senioren.

Katzen können damit aber auch ähnliche Alterskrankheiten entwickeln wie der Mensch: Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule und der Gelenke, Herzerkrankungen, Nierenprobleme, endokrine Erkrankungen und auch sogenannte „ Altersdemenz“.

Können unsere Katzen an „ Alzheimer „ erkranken?
Die Antwort lautet: JA

Vor einigen Jahren zeigte eine Studie der Universität Edinburgh, dass 28% der Katzen im Alter zwischen 11-14 Jahren und über 50% der Kazen über 15 Jahren an „Alzheimer“ erkranken können. Ähnliche Studien an Universitäten in USA haben diese Zahlen bestätigt.

Diesen Studien gemeinsam war das Auffinden von beta-amyloid Ablagerungen im Gehirn, wie sie auch beim Menschen post mortem gezeigt werden konnten. Seitdem bezeichnet man diese Veränderungen bei der Katze als „Kitty-Alzheimer“, Feline Cognitive Disorders oder Feline Cognitive Dysfunction Syndrome – FCDS.

Mögliche Hinweise auf Feline CDS Ihrer Katze:
  • zeitweise Desorientierung oder Verwirrung
  • Ihre Katze „ fühlt“ sich in einer Ecke gefangen und findet von dieser Stelle offensichtlich nicht von selber in das Zimmer zurück
  • sie scheint den Ort der Katzentoilette zu vergessen
  • sie pflegt ihr Fell nicht mehr
  • Veränderung ihrer Aktivität: zielloses Wandern oder Schleichen durch die Wohnung, bewegungsloses Hocken in der Mitte des Zimmers
  • Veränderungen im Schlafverhalten
  • lautes Schreien in der Nacht
  • verändertes Verhalten gegenüber Personen oder anderen Katzen im Haushalt ( Ängstlichkeit, Aggression)
  • Veränderungen im „ Zeitrhythmus“ – Katzen, die gerade gefressen haben, stehen erneut vor dem Fressnapf und fordern Futter ein
  • sie „ miauen“ die Wand und bleiben reglos vor dieser sitzen
Katzen ab ca. 10 Jahren gelten als „ Katzensenioren“ und bedürfen einer vermehrten Aufmerksamkeit und Zuwendung der Besitzer.

Wir haben ein spezielles Vorsorgeprogramm für unsere Katzensenioren zusammengestellt. Die jeweiligen Untersuchungen richten sich nach den individuellen Bedürfnissen und dem Gesundheitszustand Ihrer Katze.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit uns, damit wir längere Wartezeiten für Sie und Ihre Katze vermeiden können!


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