Giftpflanzen
nicht alle Pflanzen sind zum Fressen geeignet!


Katzen sind sehr wählerisch in ihrer Futterauswahl und bevorzugen Fleisch als Hauptbestandteil ihrer Nahrung. Pflanzen und Gräser stehen in der Regel nicht auf ihrem Speiseplan.
Junge, unerfahrene Kätzchen probieren aber gerne einmal Grünfutter. Es ist der ausgeprägte Spieltrieb, der sie aus Übermut Pflanzen knabbern lässt. Wohnungskatzen kauen aber auch simpel aus Langeweile an Blättern und Stängeln. Katzen mit Freigang haben oft Blattwerk in ihrem Fell. Bei der Fellpflege wird dieses dann zerkaut, Baumnadeln gelangen in die Maulhöhle und werden abgeschluckt. Es gibt natürlich auch die echten Gärtner: Katzen, die jegliches Grün bearbeiten müssen!
Gräser reizen den Magen der Katze besonders stark und lösen als Reaktion einen mehr oder weniger starken Brechreiz aus. Einige Tiere brechen dadurch Gewölle oder Haare aus.

Leider steht für die Katze nicht das Schild: GIFTIG an einer Pflanze und als Besitzer sollte man sich nicht auf den Instinkt der Katze verlassen, zwischen gut und böse zu unterscheiden.

Aus diesem Grund gilt als wichtigste Vorsichtsmassnahme:

ALLE PFLANZEN, DIE DER KATZE SCHADEN KÖNNTEN, GEHÖREN WEDER IN DIE WOHNUNG, NOCH AUF DEN BALKON ODER IN DEN GARTEN!

Einige Pflanzen sind für die Katze extrem giftig z.B. Diffenbachia- andere haben fatale Wirkung auf das Herz oder den Kreislauf , z.B. Maiglöckchen.
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blutungen, Reizungen der Schleimhäute Augen oder des Rachenraumes können die Folgen sein.

Bei folgenden Symptomen sollten Sie an eine Vergiftung durch Pflanzenteile denken:
  • starkes, unstillbares Erbrechen
  • starker Durchfall ev. mit Blut
  • Veränderung der Schleimhäute, insbesondere der Maulschleimhaut
  • starker Juckreiz , Bläschenbildung sind immer verdächtig
  • plötzliches Schwanken oder Zusammenbrechen
  • starker Speichelfluss

Einige Pflanzen besitzen kleinste Haare auf den Blättern ( z.B. Tomaten, Erdbeeren oder Veilchen). Der bloße Kontakt mit diesen Pflanzen kann die empfindlichen Augen oder Schleimhäute einer Katze reizen.

Nachfolgend haben wir Listen von Pflanzen zusammengestellt, die für Katzen schädlich sind. Die aufgelisteten Pflanzen sollten unbedingt aus der Umgebung der Katze verbannt werden.

Pflanzen, die für Katzen extrem giftig sind:

Alle hier aufgeführten Pflanzen führen über Beteiligung des Nervensystems, Herz, Leber oder Niere je nach aufgenommener Menge zum Tod.

Gebräuchlicher Pflanzenname:
Alpenflieder
Alpenkreuzkraut
Aronsstabgewächse
Bilsenkraut
Christpalme
Christrose
Diffenbachia
Eibe und deren Früchte
Engelstrompete
Farne – Adlerfarn, Waldfarn
Fingerhut
Flachs
Gartenschierling
Giftwachholder
Goldregen
Grünalgen
Herbstzeitlose-Wiesensafran
Knollenblätterpilz
Lorchel
Maiglöckchen
Nadelhölzer
Oleander
Pfefferstrauch
Rittersporn
Rizinus
Rosenlorbeer
Schachtelhalm
Seidelbast
Stechapfel
Tabak
Thujagewächse
Tollkirsche
Wilder Ingwer
Zaun-und Heckenrebe

Pflanzen, die für Katzen stark giftig sind:

Gebräuchlicher Pflanzenname:
Ackerbohne,Saubohne, Gartenbohne
Adonisröschen
Akazie, Robinie
Amaryllis
Buchsbaum
Buchweizen
Euphorbia
Fliegenpilz
Ilexgewächse –Stechpalme
Kartoffelgrün
Kirschlorbeer
Klee
Nieswurz
Pfaffenhut
Raps
Rhododendron
Rosskastanie
Schöllkraut
Vanilleblume

Pflanzen, die für Katzen giftig sind:

Gebräuchlicher Pflanzenname:
Akelei
Aloe
Anemone
Anthurie
Anthurie oder Flamingoblume
Avocado
Azalee
Begonien
Buntblatt –Kaldie-
Buschwindröschen
Chrysanthemen
Clematis oder Waldrebe
Clivia
Drachenbaum
Efeu
Efeutute
Einblatt oder Spathiphyllum
Elefantenfuss
Esche
Euphorbien
Ficusarten
Flammendes Käthchen
Heckenkirsche
Johanniskraut
Kalla oder Papierblume
Liguster
Lilien
Monestera oder Fensterblatt
Nesselschön
Osterglocke
Philodendron
Safran
Schneeglöckchen
Tulpen
Wandelröschen oder Bergsalbei
Wunderstrauch oder Kroton
Wurmfarn
Zamifolie
Zypressenarten oder Scheinzypressen
Nach oben